Herzlich Willkommen auf der Internetseite des SC Trebbin

Auf dieser Seite findet ihr alle Informationen rund um den Verein SC Trebbin mit seinen Abteilungen Leichtathletik, Handball und Fitness.

Viel Spaß beim Stöbern...

9. Trebbiner Silvesterlauf - Anmeldungen ab sofort möglich!

Mittwoch, 6.November 2019

Die kalte Jahreszeit nähert sich - und manch einer mag schon an den Jahresausklang denken. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Trebbiner Silvesterlauf, der am Silvestertag um 10 Uhr in Löwendorf (Treffpunkt: 9:45 Uhr am Gemeindezentrum) gestartet wird. Die Anmeldung ist kostenlos - allerdings erhalten nur die Läuferinnen und Läufer eine Medaille, die sich vorab angemeldet haben. Angeboten werden wie gehabt Strecken über etwa 6 Kilometer (über den Aussichtsturm) und 3 Kilometer.

Anmeldungen sind bei Thomas Polke unter der Telefonnummer 0151 61208343 oder per Email an peee73@googlemail.com möglich. Wir freuen uns schon auf den entspannten Jahresausklang mit dem 9. Trebbiner Silvesterlauf und einem kleinen Umtrunk im Gemeindezentrum im Anschluss!

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Kleine Euphoriebremse

Sonntag, 17.November 2019

Die Handballteams des SC Trebbin mussten am Samstag fast ausnahmslos Niederlagen hinnehmen – einzige Ausnahme war die erste Männermannschaft, die gegen das Tabellenschlusslicht BSV Grün-Weiß Finsterwalde ein glückliches und mühsam erkämpftes 26:26-Unentschieden vor heimischer Kulisse retten konnte. „Das war unfassbar unnötig und wirklich ein Kopfproblem“ ärgerte sich Spielertrainer Benjamin Stollin, „wir haben sicher fünfzehn Großchancen nicht genutzt.“ Durch den Punktverlust gegen Finsterwalde verpassten die Clauertstädter den Sprung auf Tabellenplatz vier und bleiben vorerst Brandenburgliga-Sechster.

Eine Woche nach dem bravourösen Erfolg gegen den HSV Wildau taten sich die Trebbiner von Beginn an schwer gegen die altbekannten Gäste aus Finsterwalde, die von vielen Fans lautstark unterstützt wurden. Zwar konnte die SC-Sieben eine erste Führung der Grün-Weißen zum 1:3 (5.Minute) schnell wieder egalisieren, in der Folge verpassten es die Hausherren jedoch, sich einen Vorsprung zu erspielen. Ein ums andere Mal scheiterten die SC-Rückraumspieler wie Alexander Kumm und Arne Pfaender an den Finsterwalder Torhütern, weswegen sich wie in besten Verbandsligazeiten immerhin eine spannende Partie entwickelte. „In der ersten Viertelstunde haben wir auch keine gute Abwehr gespielt“, so Stollin, „und die zweite Welle – wenn denn mal die Möglichkeit da war – vernachlässigt.“ Die Führung wechselte ständig, wobei die Gäste die bessere Schlussphase der ersten Hälfte für sich hatten. Beim Stand von 13:15 wechselten beide Mannschaften die Seiten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es tatsächlich nach der nächsten Heimniederlage der SC-Männer aus: Plötzlich lagen die Finsterwalder, angeführt von ihrem Toptorschützen und sicheren Siebenmeterschützen Max-Michael Gonsczak (9/4 Tore), mit 19:15 in Führung. Eine Auszeit brachte die Trebbiner wieder heran, beim 21:22 zehn Minuten vor dem Ende war der Anschluss wieder geschafft. In der Schlussphase dürfen sich die Clauertstädter bei Rückraumspieler Robert Düsel-Eifler bedanken, der mit fünf Toren in den letzten zehn Minuten den Rückstand verringerte. Beim 25:25 drei Minuten vor Spielende und einer doppelten Überzahlsituation standen die Zeichen tatsächlich auf Heimsieg, jedoch nutzten die Hausherren ihre personelle Überzahl nicht und kamen nach dem 25:26 durch BSV-Akteur Robert Magister wenigstens noch zum 26:26-Ausgleich.

Am Ende stand ein aufgrund der Vielzahl an vergebenen Chancen spielgerechtes Ergebnis auf der Anzeigetafel. Trotzdem war SC-Spielertrainer Stollin nicht zufrieden: „Wir haben uns regelrecht einlullen lassen und die vielen Chancen nicht genutzt.“ Nach einer kleinen Pause treten die SC-Männer in drei Wochen (Sonntag, 8.12., 16 Uhr) beim Tabellennachbarn Oranienburger HC II an, der am Wochenende mit einem Auswärtssieg beim Spitzenteam HC Spreewald auf sich aufmerksam machte. 

Die weiteren SC-Handballteams mussten Niederlagen hinnehmen: Die zweite Männermannschaft (33:37) unterlag ebenso wie die SC-Kreisliga-Frauen auswärts dem SV Motor Babelsberg (10:25). Die D-Jugend hatte gegen die Kreisliga-Spitzenteams HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (9:30) und SV Lok Rangsdorf (11:23) in ihren Heimspielen wenig Chancen, und auch die E-Jugend musste sich Teltow (7:28) und Rangsdorf (6:18) recht deutlich geschlagen geben.

Es spielten: Schönfeld, Seffner; Kumm (3), Kahle (4/3), Wagner (4), Janke, Müller, Pfaender (5), Düsel-Eifler (5), Mahns (4), Wettengel, Löwe, Haupt, Schulz (1)

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Taubertal 100 - Der Ritterlauf

Freitag, 11.Oktober 2019

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter drei Ultra-Läufern des SC Trebbin: Beate Rantzsch, Daniel Schröder und Thomas Polke – sie starteten am 5. Oktober 2019 früh um 6 Uhr nach einem kurzen Fackellauf und Entsendung durch einen Ritter noch im Dunkeln in Rothenburg ob der Tauber,  um sich über mehrere Stunden hinweg bei Regen, Wind und Kälte auf dem Taubertal-Radweg ins Ziel zu kämpfen.

Beate Rantzsch kam als erste Ultraläuferin des SC Trebbin nach 6:07 Stunden im 50 km-Ziel in Bad Mergentheim erschöpft aber glücklich an. Daniel Schröder war bereits nach 5:54 Stunden in Tauberbischofsheim und sicherte sich damit sensationell auf der 71 km-Strecke den 2. Platz bei den Herren. Ein großer Glaspokal war sein Lohn, der ihm bei der Siegerehrung auf der Burg von Wertheim überreicht wurde.

Laufgruppen-Übungsleiter Thomas Polke wollte sich an diesem Wochenende zum Ritter schlagen lassen. Deshalb hatte er sich vorgenommen bei dem Wettbewerb einen 100-Meilen-Lauf zu absolvieren. Bis zum 100 km-Ziel in Wertheim war Polke guter Dinge. Seine Lauf- und Teammitglieder dieses Wochenendes empfingen ihn mit warmen Sachen, kräftigendem Essen und einer Stirnlampe, denn langsam begann es wieder dunkel zu werden.

Fahrrad-Streckenbegleitung Günter Schmidt war inzwischen gut präpariert, um Thomas Polke auf den letzten 61 km von Wertheim nach Gemünden unterstützen zu können. Ca. um 19.45 Uhr starteten die beiden in die Nacht. Was folgte kann selbst ein gut trainierter Läufer nur erahnen. Mit jedem Kilometer wurden die Beine schwerer, die Schmerzen größer …. An Schlaf war bei den anderen Team-Mitgliedern nicht zu denken:
„In Gedanken haben wir mitgekämpft und mitgelitten“.

Sonntag früh um 7.43 Uhr war es dann endlich soweit – Thomas Polke kam nach 25:43 Stunden,  von seinem Team jubelnd empfangen, völlig entkräftet ins Ziel. Mit der dann folgenden Zeremonie „Ritterschlag“ war der Laufgruppen-Übungsleiter am Ziel seiner Träume.

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