Herzlich Willkommen auf den Seiten der Abteilung Handball

Das Webangebot der Abteilung Handball bietet ein riesiges Angebot an News und Statistiken zu allen Mannschaften des SC Trebbin.Von der Formkurve bis zur Foulanzahl, vom besten Torewerfer bis zur angriffstärksten Mannschaft, hier finden Sie alles.Also viel Spaß beim Entdecken!

Frust, Bangen, Freude - SC-Handballer halten die Klasse

Samstag, 4.Mai 2019

Die Trauer über den in letzter Sekunde verpassten Ausgleichstreffer im Derby bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst währte nicht lange: Wenige Sekunden später fanden die Ergebnisse der Konkurrenz ihren Weg auf das Smartphone von SC-Trainer Sven Keck, der noch auf dem Spielfeld die frohe Botschaft verkündete. Da sowohl der HC Bad Liebenwerda als auch der Grünheider SV II ihre letzten Saisonspiele verloren, bleiben die Trebbiner Handballer Tabellenzehnter und dürfen sich über den Klassenerhalt in der Brandenburgliga freuen. Die 26:27-Niederlage der aufopfernd kämpfenden SC-Sieben geriet im kollektiven Jubel der Mannschaft zur Nebensache.

Die ersatzgeschwächten Clauertstädter, die unter anderem ohne Robert Düsel, Maik Wettengel und Dustin Emmermacher angetreten waren, mussten in den Anfangsminuten mit Benjamin Stollin einen weiteren angeschlagenen Spieler hinnehmen. Trotzdem hielten die Trebbiner in einer nervösen Anfangsphase gegen den Tabellensechsten in der sehr gut gefüllten Ahrensdorfer Sporthalle mit, nach zehn Minuten lagen die Gäste mit 6:5 in Führung. 

Dank ihres guten Tempospiels in der zweiten Welle setzten sich die HSG-Männer nach einer Viertelstunde erstmals auf drei Tore ab (10:7). Zu oft fehlte den Trebbiner Verteidigern zudem gegen den Positionsangriff der Gastgeber die letzte Konsequenz, bei angezeigtem passiven Spiel kamen die Ahrensdorfer mehrmals über den SC-Block zu Torerfolgen. Trotzdem konnten sich die Hausherren nicht weiter absetzen, da die Clauertstädter im Angriff durch gute Eins-gegen-Eins-Aktionen oder Kreisanspiele einige Siebenmeter-Strafwürfe herausspielten - welche von Toptorschütze Silvio Kahle (7/4 Tore) fast alle verwandelt wurden. Nach zwei Gegenstoßtoren gingen die Ahrensdorfer dann doch noch mit einer 15:12-Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verzweifelten die Gäste an der stärker werdenden Abwehr der HSG - einige technische Fehler der SC-Angreifer trugen ihren Teil zu einer 19:13-Führung der Hausherren bei (36. Minute). Was dann folgte, war eine große kämpferische Leistung der dezimierten Trebbiner, die sich nicht aufgaben und nach einigen HSG-Fehlwürfen und -Pfostentreffern beim 21:20 nach einer Dreiviertelstunde den Anschluss wieder geschafft hatten.

Der psychologisch so wichtige Ausgleichstreffer sollte jedoch trotz mehrerer Chancen nicht fallen, stattdessen nutzten die Ahrensdorfer in einer nervöser werdenden Partie ihre Möglichkeiten. Angeführt von ihrem Top-Torjäger Dave Skuddis (8 Tore), der nach seiner Wiedereinwechslung mit vier Treffern und starken Einzelaktionen maßgeblichen Anteil am Aufschwung der Hausherren hatte, erspielte sich die HSG-Sieben eine 27:23-Führung fünf Minuten vor Spielende.

Manch einer in der Ahrensdorfer Sporthalle, der in diesem Spielstand eine Vorentscheidung gesehen haben mag, wurde vom Kampfgeist der SC-Männer überrascht. Auf einmal wackelten die Nerven der HSG-Sieben, die kein Tor mehr erzielen sollte. Silvio Kahle verwandelte zwei Strafwürfe zum 26:27-Anschluss, ehe Spielmacher Arne Pfaender vierzig Sekunden vor dem Ende den Ball für die Trebbiner gewann. Zehn Sekunden vor Abpfiff hatte Kreisläufer Kahle mit einem freien Wurf die Chance auf den sicheren Klassenerhalt auf der Hand, scheiterte jedoch am früheren SC-Torwart Jan Hilbert im Ahrensdorfer Gehäuse. 

"Ich habe mich noch nie so geärgert wie nach dem letzten Wurf" gab Kahle nach Spielende zu, "aber wir haben ganz stark gekämpft in unserer personellen Situation." Dass sich die Trebbiner nicht lange ärgern mussten, lag dann an den Ergebnissen der Kontrahenten, welche die Derby-Niederlage schnell vergessen machten. "Etwas schade ist es, dass uns einige der Heimfans so niedergemacht haben" so Kahle, "da haben wir beispielsweise beim Meister in Brandenburg deutlich fairere Sachen erlebt." Die Handballmänner aus der Clauertstadt erreichten auch dank Rückraumspieler Matthias Frank (6 Tore) und den taktischen Kniffen von Trainer Sven Keck, die beide in Ahrensdorf ihr letztes Spiel für den SC bestritten, noch den im Januar nicht mehr für möglich gehaltenen zehnten Platz in ihrer Premierensaison in Brandenburgs höchster Spielklasse.

Es spielten: Schmidt; Frank (6), Kahle (7/4), Wagner (1), Schönebeck (1), Pfaender (4), Stollin (1), Mahns, Rühlmann (4/2), Henschke (2)

weiter lesen >>

Großer Schritt zum Klassenerhalt

Sonntag, 28.April 2019

Die Trebbiner Brandenburgligahandballer haben durch einen 32:26-Erfolg gegen den Tabellenneunten LHC Cottbus II einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und sich auf den zehnten Tabellenplatz verbessert. „Ich kann meiner Mannschaft gar nicht genug Respekt zollen“ freute sich Trainer Sven Keck, „dass sie sich nach der punktlosen Hinrunde so herausgezogen und fünf Siege eingefahren hat, ist eine überragende Leistung.“ Vorjahres-Meistertrainer Keck wurde nach dem Spiel ebenso wie Rückraumspieler Matthias Frank (beide zum Ludwigsfelder HC) und Linksaußen Dustin Emmermacher (SC II) verabschiedet.

Einen guten Start erwischte die Trebbiner Abwehr vor gut 180 Zuschauern im Sportkomplex: Ein ums andere Mal blieben die Wurfversuche der LHC-Reserve im SC-Block hängen, nach zehn Minuten lagen die Hausherren mit 6:2 in Führung. Nach einer unkonzentrierten Phase der SC-Angreifer, in der sich die Gäste zu sortieren schienen, schrumpfte der Vorsprung wieder – die Lausitzer zeigten angeführt von Schlüsselakteur Sven Haase (9 Tore) ihre Klasse und glichen fünf Minuten vor der Pause zum 11:11 aus. Da allerdings auch Stephan Schmidt im Trebbiner Tor einen guten Tag erwischte und gegen Ende der ersten Hälfte einige Paraden zeigte, erspielten sich die Clauertstädter mit einem 4:0-Lauf wieder einen größeren Vorsprung zur 15:11-Pausenführung.

Die Cottbusser kamen besser aus der Kabine: Mit schnellen Durchbrüchen im Eins-gegen-Eins und stärkerem Spiel in die Tiefe kamen die Gäste wieder bis auf 19:17 heran. Drei vergebene Siebenmeter der Trebbiner Strafwurfschützen trugen ihr Übriges dazu bei, dass es die SC-Sieben verpasste, sich eine komfortable Führung herauszuspielen. Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt, denn in der Folge kamen die Clauertstädter wieder besser in die Partie und durften sich aufgrund ihrer stabilen Abwehr und des gewonnenen Torhüterduells über die erste Fünf-Tore-Führung (23:18, 45. Minute) freuen.

Zwei Treffer des Toptorschützen Robert Düsel (6 Tore) zum 30:23 knapp fünf Minuten vor dem Ende führten die Vorentscheidung herbei. Saison-Toptorjäger Silvio Kahle setzte mit dem Treffer zum 32:26-Endstand den Schlusspunkt unter ein Spiel, welches den SC-Männern höchstwahrscheinlich den Klassenerhalt gesichert hat. Aufgrund der gleichzeitigen 24:26-Niederlage des HC Bad Liebenwerda gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst können die Trebbiner nur noch in einem speziellen Fall vom in dieser Saison rettenden elften Platz fallen: Bei einer Niederlage im Abschlussspiel in Ahrensdorf (Sa, 4.5., 18:30 Uhr), einem zeitgleichen Sieg des Konkurrenten aus Bad Liebenwerda und einem Punktgewinn des Grünheider SV II würde kein Dreiervergleich, sondern der direkte Vergleich zwischen Trebbin und Bad Liebenwerda zählen. Da der Handballverband die Auswärtstor-Regel in direkten Vergleichen gestrichen hat, würde es in diesem speziellen Fall zu Entscheidungsspielen kommen.

Dieser Fall soll jedoch verhindert werden: „Wir werden nochmal alles geben in Ahrensdorf, die Truppe hat sich die Brandenburgliga verdient“ so Trainer Keck, „sie ist sportlich und menschlich in der Liga angekommen.“ Auch Rückraumspieler Matthias Frank, der im nächsten Jahr wieder als Torhüter wie damals beim VfL Potsdam agieren wird, war voll des Lobes für seine Zeit im blau-weißen SC-Dress: „Ich habe die Lust zum Handball in Trebbin wieder gefunden“ meinte Frank, „wenn es die Möglichkeit beim LHC nicht gegeben hätte, hätte ich hier weitergespielt.“ Auf ihre Zeit beim Oberligisten in Ludwigsfelde freuen sich die beiden verdienten SC-Akteure: „Das wird eine schöne Herausforderung in einer attraktiven Liga, mit einer guten Truppe und bei einem traditionellen Verein.“ Bei der Verabschiedung ließ Zeremonienmeister Silvio Kahle dem Trebbiner Meistertrainer eine Hintertür offen: „Wir haben dich zwar schon drei Mal verabschiedet, aber du bist immer gern hier gesehen.“

Es spielten: Schmidt; Frank (4), Kahle (5/1), Wagner, Janke (1), Schönebeck (1), Pfaender (4), Stollin (2), Mahns (1), Düsel (6), Rühlmann (5/3), Emmermacher (3)

weiter lesen >>
nächstes Spiel von Männer I
Keine Spiele mehr!

nächstes Spiel von Frauen I
Keine Spiele mehr!

Pfaender
 
Kraftwulff
 

letztes Spiel von Männer I

HSG Ahrensd./Sch I-SC  27:26


Tabellenausschnitt von Männer I

 Team   Pkt. 
9.  LHC Cottbus II   16:28 
10.  SC Trebbin I   10:34 
11.  Grünheider SV II   10:34 


letztes Spiel von Frauen I

BSRK 1883 e.V. I-SC  12:19


Tabellenausschnitt von Frauen I

 Team   Pkt. 
6.  HSC Potsdam II   9:19 
7.  SC Trebbin I   8:20 
8.  BSRK 1883 e.V. I   2:26 


Bilder
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
IBAN: DE39 1605 0000 3647 001391
BIC: WELADED1PMB