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Gegenwehr hält nur 30 Minuten

Donnerstag, 6.September 2018

Gegen den Meisterschaftsaspiranten HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf haben die Trebbiner Handballmänner am Donnerstagabend eine erwartbare Niederlage einstecken müssen – die mit dem Endergebnis von 14:32 aus SC-Sicht allerdings unerwartet hoch ausfiel. Bis zur Halbzeitpause hatten die Clauertstädter gut mit den favorisierten Hausherren mithalten können, ehe sie in der zweiten Hälfte kaum noch in ihr Spiel fanden.

Die vorgezogene Partie vom 2. Spieltag der neuen Brandenburgligasaison, in der die Trebbiner weiterhin ohne die verletzten Rückraumspieler Arne Pfaender und Jakob Henschke auskommen mussten, begann verheißungsvoll aus Sicht der Gäste – zumindest spielerisch. Zwar gingen die Teltower schnell mit 3:1 in Führung, allerdings erspielten sich die SC-Männer viele gute Gelegenheiten. In der Anfangsphase lautete die Endstation ein ums andere Mal HSG-Torhüter Rainer Bache, der sich trotz seiner fast 60 Jahre in den Kopf der Trebbiner Angreifer spielte und zahlreiche Chancen vereitelte.

Trotzdem hielten die Trebbiner den Anschluss: Kreisläufer Max Ziegler, der nach dem ersten Timeout eingewechselt worden war, brachte mit zwei Treffern gleich neuen Schwung in das Angriffsspiel der Gäste - und Rückraumspieler Matthias Frank (SC-Toptorschütze mit 5 Toren) hielt seine Mannschaft ebenso im Spiel wie der gut aufgelegte Torhüter Stephan Schmidt. Außerdem erwischte HSG-Topspieler Enrico Bolduan (ehemals zweite Bundesliga beim VfL Potsdam) bis dato keinen guten Tag. Fünf Minuten vor der Pause war beim Stand von 12:9 noch alles möglich.

Kurz vor der Halbzeit dann die Schrecksekunde für die Clauertstädter: Max Ziegler musste mit einer schweren Verletzung vom Feld und konnte nicht mehr weiterspielen. Mit zwei weiteren Treffern für die Hausherren endeten erste dreißig Minuten, in denen für die SC-Handballer deutlich mehr drin gewesen wäre. „In der Kabine haben wir angesprochen, dass die Wurfquote von 23 Prozent aus der ersten Hälfte nicht reicht, um hier zu gewinnen“ deutete Toptorschütze Matthias Frank die problematische Chancenverwertung nach der Partie an, „in der zweiten Hälfte waren wir dann leider klar unterlegen.“

Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges demonstrierten die Teltower ihre Stärke, wohingegen die SC-Sieben wie schon im ersten Spiel gegen Bad Freienwalde neben der Spur zu stehen schien: Enrico Bolduan (8 Tore) zeigte plötzlich seine ganze Klasse und spielte die Gäste fast im Alleingang auseinander. Hinzu kam, dass die Fehlerquote der Clauertstädter bei einer verbesserten Teltower Abwehr nun zu hoch war. Mit einem 8:1-Lauf auf den Stand von 22:10 (40. Minute) führte der Gastgeber vor gut 50 Zuschauern in Stahnsdorf die Vorentscheidung herbei.

In der Schlussviertelstunde hatten sich die Trebbiner beinahe aufgegeben und kamen kaum mehr zum Zuge, während die HSG das Tempo hochhielt und den Vorsprung bis zum Endergebnis von 32:14 weiter ausbaute. Die zweite Hälfte verloren die SC-Mannen also mit 5:18 - und erzielten nebenbei so wenige Tore wie noch nie in einem Pflichtspiel. „Wir wussten vorher, dass es heute schwer wird“ konstatierte Ersatz-Co-Trainer Jakob Henschke nach dem Spiel, „wir sind einfach zu schlecht in die zweite Hälfte reingekommen.“ Somit findet sich der letztjährige Verbandsligameister vorerst am Ende der Brandenburgligatabelle wieder. Nun gilt es für die SC-Sieben um Trainer Sven Keck, in den kommenden drei spielfreien Wochen die angeschlagenen Spieler für das nächste wichtige Derby in Rangsdorf (29. September) fit - und den Kopf frei - zu bekommen.

Es spielten: Schmidt; Frank (5), Kahle, Wagner (1), Jakob Henschke, Rosadzinski (3), Stollin, Ziegler (2), Mahns, Felix Henschke, Wettengel (2), Rühlmann, Emmermacher (1)

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Misslungene Premiere

Sonntag, 2.September 2018

Die Trebbiner Handballmänner haben bei ihrem ersten Spiel in der Brandenburgliga eine 26:29-Heimniederlage gegen den HC Bad Liebenwerda hinnehmen müssen. Nach einer VIer-Tore-Führung für den SC kurz vor der Pause wendete sich das Blatt, und die Trebbiner konnten nicht mehr an ihre gute Abwehrleistung der ersten Hälfte anknüpfen. "Aufregung trifft es wohl ganz gut" meinte SC-Trainer Sven Keck nach dem Spiel auf der Suche nach Ursachen, "wir haben es nicht geschafft, diszipliniert unser Spiel zu spielen."

Zu Beginn war die Partie vor rund 200 Zuschauern im Sportkomplex von den Abwehrreihen geprägt: Nachdem Kreisläufer Max Ziegler das erste SC-Tor in der neuen Liga erzielt hatte, bildete selbiger mit Matthias Frank einen stabilen Mittelblock, an dem sich die Gästeangreifer die Zähne ausbeißen sollten. Analog das Geschehen auf der anderen Seite: Auch die Trebbiner hatten ihre Schwierigkeiten mit der HC-Abwehr. Trotzdem gingen sie nach einer guten Viertelstunde und den ersten zwei Treffern von Neuzugang Tim Rosadzinski mit 5:3 in Führung.

Nach einem kleinen Tief und der ersten Gästeführung (5:6) zwang die Deckung der Heimsieben die Kurstädter in einige technische Fehler, wodurch die Trebbiner das Feld wieder übernahmen und gar mit 11:7 in Führung gehen konnten. "In der ersten Hälfte haben wir wirklich eine saustarke Abwehr gespielt" lobte auch Trainer Keck, "aber nach der Führung haben wir den Gegner wieder ins Spiel gebracht." Denn bis zur Pause sollten die HC-Mannen wieder bis auf 12:11 aufschließen können.

In der zweiten Hälfte trat die Heimsieben zunehmend verunsichert auf: Nach ausgeglichenem Spielstand bis zur 35. Minute übernahmen die Gäste das Zepter, insbesondere den langgewachsenen Rückraumspieler Daniel Brochwitz (8 Tore) sollten die Trebbiner bald nicht mehr verteidigen können. Bad Liebenwerda erhöhte seinen Vorsprung dank clever ausgespielten Angriffen von 16:19 (40. Minute) auf 20:26 (54. Minute). "Wir haben es nicht mehr hinbekommen, uns über die Abwehr Sicherheit zu holen, und den Gegner zu einfachen Toren eingeladen" analysierte Keck diese Phase, "die Manndeckung hat diese Verunsicherung dann noch verstärkt." Die Kurstädter spielten nämlich ab Mitte der zweiten Hälfte eine mannbezogene Abwehrvariante gegen Rosadzinski.

Zwar versuchten die Clauertstädter noch einmal alles und schlossen drei Minuten vor Schluss sogar auf 25:27 auf - reichen sollte es am Ende aber nicht mehr für einen ersten Punkt in der neuen Liga. Mit 26:29 verloren die SC-Männer ihre Liga-Premiere und stehen am Donnerstagabend (6.9., 20:30 Uhr) vor einer großen Hürde im nächsten Spiel gegen den Titelaspiranten Teltow/Ruhlsdorf. "Da geht es sicherlich darum, noch einmal Wettkampfhärte zu sammeln vor der langen Pause" gibt Sven Keck als Marschroute für die Partie in Stahnsdorf vor.

Es spielten: Schmidt; Frank (3), Kahle (5/3), Wagner (4), Stollin, Ziegler (4), Mahns (1), Wettengel (1), Rühlmann (5), Emmermacher, J. Henschke, Rosadzinski (3/1)

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nächstes Spiel von Männer I
29.09. 18:00 Uhr SV Lok Rangsdorf I-SC 

nächstes Spiel von Frauen I
Keine Spiele mehr!

Pfaender
 
Mbs
 

letztes Spiel von Männer I

HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf I-SC  32:14


Tabellenausschnitt von Männer I

 Team   Pkt. 
10.  Grünheider SV II   0:2 
11.  LHC Cottbus II   0:2 
12.  SC Trebbin I   0:4 


letztes Spiel von Frauen I

HSC Potsdam II-SC  17:10


Tabellenausschnitt von Frauen I

 Team   Pkt. 
6.  HV G.-W. Werder II   14:18 
7.  SC Trebbin I   7:25 
8.  HV Luckenwalde 09 I   5:27 


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