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Ligen des Landes nehmen Konturen an – Trebbin und Luckenwalde weiter in einer Staffel

Artikel von Lars Sittig / Conrad Hipp geschrieben am 19.05.12

Es wird keine Aufstiegs-Relegation für den SC Trebbin geben. Die Einteilung der Ligen des Landes Brandenburg für die kommende Spielzeit nimmt Struktur an. Ein bisschen hatten sie noch auf die Extrachance gehofft. „Natürlich hätten wir gerne um den Aufstieg in die Brandenburgliga gespielt“, sagt SC-Handballer Silvio Kahle, „Man sollte immer nach Höherem streben.“ Dieser Hoffnungsfunke ist nun erloschen in Trebbin.

Die Planungen einer möglichen Relegationsrunde wurden vom Handballverband Brandenburg (HVB) eingestellt. „Die Auf- und Abstiege der einzelnen Ligen haben eine Ligaaufteilung ergeben, bei der Relegationsspiele nicht notwendig sind“, erklärte Hans-Joachim Welzer, Männerwart beim HVB, wo derzeit die Planungen für die kommende Spielzeit laufen.

Die genauen Spielansetzungen für die neue Saison gehen voraussichtlich Anfang Juli an die Vereine – schon jetzt aber hat die Einteilung der Ligen deutliche Konturen angenommen – und damit auch die Gegnerschaft der Teams des Altkreises Zossen. So treten in der Spielzeit 2012/13 aus dem Nordteil des Landkreises Teltow-Fläming der SV Lok Rangsdorf und Verbandsliga-Aufsteiger MTV Wünsdorf in der höchsten Spielklasse des Landes an. In der Brandenburg-Liga treffen sich die Reviernachbarn also auch zu zwei Lokal-Derbys.

In der Verbandsliga Süd spielt weiter der SC Trebbin, der hinter Wünsdorf Vizemeister wurde. Und in der kommenden Saison wohl zu den Staffelfavoriten gehört. Wieder zurück im Süden der Verbandsliga ist die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, die erneut mit der HSG RSV-Teltow/Ruhlsdorf die Plätze tauscht. Ahrensdorf war in der abgelaufenen Saison – unter heftigem Protest – in die Nordstaffel gerückt. Jetzt wurde dem „Antrag auf die Rückkehr“ in den Süden „stattgegeben“, bestätigte Lutz Glasewald von der technischen Kommission des HVB. Kreisderbys gibt es mit der HV Luckenwalde aus dem Süden des Landkreises Teltow-Fläming.

Auch die Landesliga Süd-Ost ist wieder mit einigen Teams des Altkreises Zossen gefüllt. Nachdem der HSC Frankfurt/Oder in die Verbandsliga Süd aufstieg und das Duell gegen den SV Lok Rangsdorf II gewann, bleibt Lok Landesligist und tritt auch in der neuen Saison bei Derbys gegen die SG Schöneiche und den MTV Wünsdorf II an. Der MTV kann weiter in der Landesliga Süd-Ost spielen, obwohl das Team in der sportlichen Endabrechnung auf dem letzten Platz lag – Absteiger ist die bereits vor der vergangenen Saison abgemeldete zweite Mannschaft des Ludwigsfelder HC.

„Es gab Überlegungen, in der Kreisliga zu starten, auch wegen der geplanten Reform der Landesligen, aber auch Gründe, die für einen Start in der Landesliga gesprochen haben. Letztendlich hat der Trainer die Entscheidung getroffen“, sagt Nils-Peter Czaja vom MTV 1910.

Gründe für den Start der Wünsdorfer Reserve in der Landesliga seien beispielsweise die Zusagen mehrerer Spieler gewesen, in diesem Fall zum MTV zurückzukehren, so Czaja. Für einen Start in der Kreisliga habe die Reduzierung der Landesligen nach der kommenden Spielzeit gesprochen. Der Hintergrund: die niedrigste überregionale Spielklasse des Landes wird dann von vier auf drei Staffeln reduziert.

Czaja: „Es wird sehr schwer, unter diesen Umständen den Klassenerhalt zu schaffen, man hätte auch versuchen können, in der Kreisliga anzugreifen und sich dort das Aufstiegsrecht zu sichern.“

Neu in der Landesliga- Staffel Süd-Ost ist die Reserve der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst: Nachdem das Team vor kurzem die Kreismeisterschaft gewonnen hatte, stand hinter dem Sprung in die Landesliga noch ein Fragezeichen – jetzt steht das Team als Aufsteiger fest. ls/ch


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