Berichtarchiv

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Morgendliche Mannschaftsleistung

Artikel von Fabian Stollin geschrieben am 20.02.11

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugten die Verbandsligahandballer des SC Trebbin am Sonntagvormittag beim Tabellenzehnten, der TSG Lübbenau II. Gleich sechs Feldspieler trugen jeweils 5 Tore zum 34:28-Auswärtserfolg bei, durch den die Clauertstädter den Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten. 

Mit nur 10 Spielern trat das Team unter Leitung des Trainerehepaares Griebsch die Reise in den Spreewald an. Trotzdem erwischten die Gäste einen guten Start und erarbeiteten sich im Laufe der ersten Halbzeit eine kontinuierliche 3-Tore-Führung. Der gefährliche Lübbenauer Rückraumschütze Christian Wiest wurde durch eine offensive Deckung aus dem Spiel genommen. Bis zur Halbzeit konnte die SC-Sieben den Vorsprung sogar bis auf 18:12 ausbauen - die ungewöhnlich frühe Anwurfzeit von 11 Uhr und damit verbundene eingeschränkte Samstagabend-Aktivität schien keinen Einfluss auf das Spiel der Gäste zu haben.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte beherrschten die Trebbiner das Spiel, sie setzten sich weiter ab (16:25/40.Minute). Dass die Heimsieben diesen komfortablen Abstand noch einmal bis auf 25:29 verkürzen konnte, lag daran, dass sich die Clauertstädter einige unnötige Zeitstrafen einhandelten und zeitweise nur noch mit 3 Spielern auf dem Parkett standen. Außerdem traf TSG-Linksaußen Gino Jank 11-mal ins Trebbiner Tor, was auch an seinem Gegenüber Thomas Polke lag. Dafür glänzte Polke mit fünf Toren im Angriff – und war damit einer der fünf besten Trebbiner Torschützen. Eine seltene Konstellation, dass eine Mannschaft derart geschlossen auftritt – die aber zeigt, dass die Torgefahr im Trebbiner Spiel von allen Positionen ausgehen kann. Letztendlich gewann die SC-Sieben verdient mit 34:28 - ein Sieg, der vor dem Heimspiel gegen den LHC Cottbus II (nächsten Samstag um 18.30 Uhr) das Selbstvertrauen der Trebbiner Handballer, nach dem prestigeträchtigen Derbysieg gegen Luckenwalde vor Wochenfrist, weiter steigern sollte.


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