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Dritter Sieg in Folge für Trebbiner Handballer

Artikel von Fabian Stollin geschrieben am 10.10.09

„Aller guten Dinge sind drei“ besagt ein volkstümliches Sprichwort. So auch am Samstagabend bei den Trebbiner Verbandsligahandballern, denn im dritten Anlauf konnten sie erstmals Punkte aus der Rangsdorfer Erwin-Benke-Sporthalle entführen.

Dort ging es gleich von Anfang an zur Sache. Nach ausgeglichenem Beginn ein erster Aufreger in der 7. Spielminute, als nach grobem Foul an Torsten Wagner für einen Rangsdorfer Spieler die Partie wegen Disqualifikation bereits beendet war.

Auch dadurch gelang es den Clauertstädtern in der Folge, sich von 6:6 auf 12:6 abzusetzen. Die Abwehr stand sicher und im Angriff setzten insbesondere Chris Schönebeck und Benjamin Stollin gegen eine harmlose Lok-Abwehr Akzente. Beide waren auch am Ende mit je 7 Treffern beste Trebbiner Torschützen des Abends.

Aber dann verloren die Gäste wie schon in der Vorwoche gegen Senftenberg den Faden. Rangsdorf konnte auf 10:13 verkürzen. „Es ist mir ein Rätsel, warum die Mannschaft bei einer solchen Führung nicht nachlegt und so den Gegner wieder erstarken lässt“ befand auch Trainerin Grit Griebsch nach dem Spiel. Bis zur Pause jedoch bekamen die Trebbiner die Unkonzentriertheiten im Angriff wieder in den Griff und gingen dank Torsten Wagner und dem sicheren 7-Meter-Schützen Jens Richter mit einer 21:16-Führung in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann mit Ballverlusten auf beiden Seiten. Die Gäste zeigten nun Schwächen im Abschluss, die die Lok-Handballer auf 19:21 verkürzen ließen. Erst nach 7 Minuten gelang Chris Schönebeck der erste Trebbiner Treffer nach dem Seitenwechsel. Doch dann lief es umso besser – der torgefährliche Rückraumspieler auf Rangsdorfer Seite, Dirk Herrmann, wurde von Matthias Baumecker gut aus dem Spiel genommen, für die Gastgeber lief es nicht mehr rund im Angriff. Trebbin setzte sich bis zur 45. Minute aufgrund eines guten Abwehrverhaltens und solider Torwartleistung auf 26:20 ab.

Aber es sollte noch einmal knapp werden. Sieben Minuten vor dem Ende kamen die Rangsdorfer wieder bis auf 28:31 heran, bedingt durch Fehlwürfe im Angriff und sich häufender Zeitstrafen gegen die Gäste. In der 55. Minute betrug der Vorsprung sogar nur noch zwei Tore (31:33), SC-Trainer Dirk Griebsch forderte in einer Auszeit „einen kühlen Kopf“ im Angriff.

Und die Ansprache hatte ihre Wirkung nicht verfehlt: Der gut aufgelegte Gästetorwart Sven Keck hielt in der Schlussphase einige freie Bälle und seine Mitspieler trafen wieder das Tor. Mit dem zweiten verwandelten Siebenmeter von Kreisläufer Silvio Kahle zum 33:37 war die Vorentscheidung gefallen. Jens Richter setzte noch den Schlusspunkt unter ein hart umkämpftes Spiel zum 34:38-Endstand.

„Auswärtssieg, Auswärtssieg“ erschallte es aus dem sichtlich erleichterten Kreis der Trebbiner Handballer durch die Halle, denn mit diesem wichtigen Sieg halten sie weiterhin den Anschluss an die Spitzengruppe der Verbandsliga Süd. In der nächsten Woche geht es dann für die Mannschaft zum Pokalspiel nach Wildau, ehe nach einem spielfreien Wochenende das Heimspiel gegen den Staffelfavoriten aus Wünsdorf auf dem Programm steht.

Es spielten: Keck, Schlecht; Richter (5/2), Kahle (3/2), Wagner (4), Schönebeck (7), Pfaender (7), Stollin (7), Wettengel (1), Nowakowski (3), Polke (1), Baumecker, Müller


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