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Trebbiner Handballer mit Konditionsvorteilen

Artikel von Sigi Slatosch geschrieben am 16.09.06

Mit gemischten Gefühlen fuhren die Trebbiner Verbandsligahandballer am Samstag an den Ort ihrer vorjährigen Niederlage nach Eisenhüttenstadt. Immerhin hatten sie Glück im Unglück, dass zwar kurzfristig der erkrankte Rico Urban ausfiel, dafür aber Torsten Wagner zur Stelle war. In den ersten zwanzig Minuten sah es jedoch nicht nach einem Erfolg für die Gäste aus. Regelrecht gemütlich ging man im Angriff zu Werke. Selbst Konter - resultierend aus verbesserter Abwehrmitte – liefen sie nur selten und vergaben sie halbherzig. Noch dazu spielte man so nahe vor der Abwehr, dass die großen Abwehrspieler der Gastgeber mit einfacher Armstreckung mehrmals den Ball abfangen und kontern konnten. Viel Gegenwehr war da nicht zu sehen. Bezeichnend ein Konter, bei dem der stärkste Eisenhüttenstädter Sandro Fabian an der Mitte locker drei Trebbiner umkurvte und unbedrängt „einlochen“ durfte. Glück für Trebbin, dass die Gastgeber gegen einen gut aufgelegten Steffen Schade im Trebbiner Tor doch so manches Mal erfolglos blieben. Das endete mit der Einwechslung von David Müller und Silvio Kahle, die eine kämpferisch hervorragende Leistung ablieferten und als Konter-Abfangjäger ihren Kameraden ein Beispiel lieferten. Impulse im Angriff setzte nun der eingewechselte Youngster Chris Schönebeck mit drei sehenswerten Treffern. Damit gelang es dem SC, einen andauernden Zwei-Tore-Rückstand zum 12:12-Pausenstand zu egalisieren. Nach dem Seitenwechsel hielten sich die Gastgeber mit vier Siebenmetern in Folge im Spiel. Das nervte Richter & Co offensichtlich, der Spielfaden riß, und Eisenhüttenstadt baute sogar einen Drei-Tore-Vorsprung auf, der bezeichnenderweise zum Stand von 20:17 aus einer regelrechten Fehlabspielserie entstand. Die Trebbiner Bank bewies nun eine glückliche Hand mit der Einwechslung von Manuel Höhne und Andreas Dittrich. Nur noch ganze fünf Gegentore ließ nun – selbst bei zwei Mann Unterzahl – die Abwehr um den beweglichen Manuel Höhne zu. Dem deutlich höheren Trebbiner Angriffstempo konnten die konditionell nachlassenden Gastgeber nicht mehr folgen. So bauten die Trebbiner einen Sechs-Tore-Vorsprung auf, den die Gastgeber in der letzten Minute lediglich auf 30:25 verkürzen konnten. Insgesamt sahen die Zuschauer einen typischen Saisonauftakt mit Niveauschwankungen auf beiden Seiten, in dem der SC Trebbin durch die erhebliche Steigerung in der zweiten Spielhälfte verdient gewann. Was dieser Sieg wert ist, wird man am kommenden Samstag sehen, wenn mit der TSG Lübben II der überragende „Zu-Null“-Aufsteiger in die Trebbiner Sporthalle kommt. Es spielten für den SC Trebbin: Steffen Schade; Sven Keck, Arne Pfaender (5), Chris Schönebeck (3), Silvio Kahle, Torsten Wagner (5), Matthias Baumecker (2), David Müller, Andreas Dittrich (2), Jens Richter (10/6), Manuel Höhne (3)


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