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Nicht gut, aber erfolgreich

Artikel von Sigi Slatosch geschrieben am 04.02.06

Trebbins Verbandsliga-Handballer besiegten am Samstagabend in einem von vielen Fehlern geprägten Spiel, in dem nur hin und wieder das Trebbiner Können aufblitzte, den TuS Sacro mit 31:27. Allerdings fehlte bei den doch überwiegend älteren Sacroern ihr Ligaschützenkönig Silvio Krüger. Zu Beginn des Spiels schien die Trebbiner Sieben noch gewillt, zumindest im Angriff diszipliniert aufzutrumpfen. Spielzüge waren deutlich erkennbar und führten auch zu schönen Treffern. Doch die Abwehr war - wie schon in den letzten Spielen - die Bezeichnung kaum wert. Den langen Jens Dittmann hatte man zwar einigermaßen im Griff, doch ließ man dafür die beiden anderen, körperlich durchaus nicht überlegenen Rückraumspieler der Gäste großzügig nahezu ohne Gegenwehr immer wieder entweder vorbeilaufen oder werfen. Während die Gäste immer darum bemüht waren, den Ball möglichst lange in ihren eigenen Reihen zu halten, schien es fast, als ob die Trebbiner ihn möglichst schnell wieder los werden wollten. Die Folge waren unkontrollierte Würfe. Symptomatisch eine Situation beim Stand von 7:5 für Trebbin, als nacheinander Torsten Wagner, Manuel Höhne und Benni Stollin glasklare Chancen vergaben. Mit der Einwechslung frischer Spieler gelang den Gastgebern zwar ein zwischenzeitlicher 4-Tore-Vorsprung, doch der schmolz bis zur Pause wieder auf den Pausenstand von 16:13. Nach dem Seitenwechsel nutzte Sacro eine katastrophale Trebbiner Periode - Pässe, die eher für Fußballer gedacht waren, Fangfehler, wie sie kaum in der Jugend vorkommen, und Würfe, die keine waren, weil man offensichtlich die Form des Hebers kultivieren wollte - zum 18:18-Ausgleich. Doch eine Manndeckung für ihren an diesem Tag erfolgreichsten Spieler Christian Wiesl zeigte bald Wirkung, und sieben Minuten vor dem Ende war die Begegnung beim Stand von 30:23 entschieden. Schade, dass dann wieder die Konzentration nachließ und der Gegner Ergebniskosmetik zum 31:27-Endstand betreiben konnte. Die kommenden Wochen sollten die Trebbiner nutzen, um vor allem geistige Frische zu tanken. Einigen allerdings merkte man an, dass sie nun schon seit Wochen und Monaten nicht oder nur sporadisch am Training teilnehmen konnten. Das sollte sich nach Ferienzeit und Ende der Klausurphase schnell beheben lassen, damit die kommenden Spiele gegen Wünsdorf, Eisenhüttenstadt und vor allem in Luckau, Lübbenau und Finsterwalde erfolgversprechend angegangen werden können. Denn immerhin ist der SC Trebbin Tabellenzweiter der Liga. Es spielten: Micha Schlecht, Torsten Wagner (2), Jens Richter (10/7), Manuel Höhne (2), Matthias Baumecker, Pierre Salo (2), Benjamin Stollin (4), David Müller (3), Rico Urban (3), Arne Pfaender (4), Chris Schönebeck (1), Sven Keck


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