Berichtarchiv

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Dahmer Hexenkessel entschärft

Artikel von Sigi Slatosch geschrieben am 29.01.05

Trebbins Landesliga-Handballer nahmen am Samstagnachmittag auch die schwere Hürde in der kleinen Dahmer Sporthalle. Dank erneuter und guter Unterstützung durch zwei Torleute aus dem Trebbiner Kreisligateam und zahlreicher mitgereister Fans glichen sie die anfängliche Führung der Gastgeber immer wieder aus, gingen selbst zum Halbzeitstand von 16:17 in Führung. Durch aggressive Deckung vor dem anfänglich gut reagierenden Torwart Christian Kaplick und schnelles Konterspiel, vor allem aber auch durch großartiges Abfangen gegnerischer Konter hatten sie oftmals den selbst nicht gerade langsamen Gastgebern den Schneid abgekauft. Hatte Dahme zu Beginn noch Spielmacher Torsten Wagner im Griff, löste sich das Problem mit zunehmender Dauer, da mit Wirbelwind Jens Richter und Schlitzohr Arne Pfaender, aber auch deren Nebenleuten spielstarke Mitspieler großen Druck auf die heimische Abwehr machten. Dahmes Trainer Lehmann nutzte da neben der bekannt ?intensiven? Zuschauerunterstützung diesmal auch eine Auszeit nicht. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte wechselte Jens Richter nach Zweiminutenstrafen sicherheitshalber mit Matthias Baumecker in Abwehr und Angriff. Das konnte Dahme zwar noch mit dem einen oder anderen schnellen Gegentor ?bestrafen?, doch insgesamt hatten die nun mit einem ruhigen Routinier Ralph Kornack zwischen den Pfosten agierenden Trebbiner den Gegner sicher im Griff. Entscheidend, dass auf den Halbpositionen die Dahmer Schützen Maixner und Krakovitzky von Basti Ueckert und Arne Pfaender gebremst wurden. So bauten die Trebbiner ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mitte der zweiten Halbzeit führte schließlich der SC bereits mit 20:25. Mit großem Kampfgeist wehrten sich die Gastgeber unter der Anfeuerung von Hallensprecher und Zuschauern gegen die drohende Niederlage. Als Kornack aber einen Konter beim Stand von 24:29 glänzend parierte, kam die Zeit des Rico Urban. Fünfmal hintereinander, nämlich quer in der Luft liegend hämmerte er den Ball von Rechtsaußen ins Tor genauso wie aus dem Stand per Schlagwurf wie auch nach Kontern. Arne Pfaender setzte mit seinem 35:29 den Schlusspunkt unter eine schnelle und sehenswerte Partie, nach der die Gastgeber neidlos das bessere Ende für den Tabellenführer anerkannten. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es übernächsten Samstag um 14 Uhr beim Tabellenzweiten in Lübben zum Spitzenspiel der Landesliga Südost. Hier könnte eine Vorentscheidung über den Aufstieg fallen.


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