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Bericht von Rangsdorf

Artikel geschrieben am 05.10.08

Nach den Siegen an den ersten beiden Spieltagen der neuen Saison war die Erwartungshaltung beim SV Lok vor dem Kreisderby gegen Trebbin ziemlich hoch.

Aber wie so oft wollen die Heimsiege gegen vermeintlich schwächere Mannschaften erstmal erkämpft werden. Gerade in der gesamten ersten Halbzeit lief das Spiel der Hausherren keineswegs rund. Die Abstimmung in der bisher so sicheren Abwehr stimmte nicht und im Angriffsverhalten war viel zu viel Unsicherheit und zu wenig Präzision zu sehen. Einzig Oliver Handke, der mit wiederum elf Treffern bisher eine bemerkenswert gute und konstante Wurfausbeute hat, und Dirk Herrmann sorgten mit ihren Toren für Entlastung und ein stets sehr enges und spannendes Spiel.

In der Rückwärtsbewegung agierten die Lok-Spieler noch am wirkungsvollsten, so dass das schnelle Konterspiel des SC Trebbin, auch dank eines über weite Strecken gut haltenden Steffen Seidel im Tor des Gastgebers, verhindert werden konnte. Leider waren die Lücken zum Kreis oft zu groß – so lag Rangsdorf zur Pause 15:16 zurück.

In der Halbzeitpause folgte die erwartete sehr klare Ansage von Trainer René Grützmacher zur Spielweise in der zweiten Halbzeit. Alle Spieler waren sich bewusst, dass für einen Sieg eine deutliche Steigerung notwendig ist und so traten sie als Mannschaft dann auch auf. Jetzt war richtig Leben in der Bude. Rangsdorf zeigte endlich sein wahres Gesicht und beim Stand von 24:20 wurde erstmals ein kleiner Vorsprung herausgeworfen. Neben der besseren Chancenverwertung, den gelungeneren Anspielen auf die Kreis- und Außenpositionen sowie der wesentlich höheren Physis war vor allem Torwart Sven Richert der Sieggarant. Er hielt überragend und entschärfte so auch die „Unhaltbaren“, was Trebbin die Nerven raubte. In der 52. Minute waren die Punkte beim 33:25 für Lok verteilt. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Rangsdorf dann etwas locker, so dass Trebbin das Endergebnis mit 35:29 noch etwas freundlicher gestalten konnte.


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