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SC-Männer setzen Ausrufezeichen

Artikel von Fabian Stollin geschrieben am 05.12.16

Mit einem Paukenschlag haben die Verbandsliga-Handballer des SC Trebbin ihre Pleitenserie von zuletzt zwei Niederlagen (in Neuruppin und Potsdam) beendet: Beim bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten SV Blau-Weiß Wusterwitz gelang den Clauertstädtern ein 24:23-Auswärtssieg. Damit verteidigten die Trebbiner ihren vierten Tabellenplatz, der heraneilende MBSV Belzig hat jedoch noch zwei Spiele weniger absolviert. Nach einem spielfreien Wochenende empfangen die SC-Männer zum Jahresabschluss das Tabellenschlusslicht aus Hennigsdorf (17.Dezember, 18:30 Uhr Sportkomplex).

Mit nur neun Spielern und ohne Betreuer in Wusterwitz angereist stellten sich die SC-Männer der schweren Auswärtsaufgabe vor mehr als 200 Fans. „Das war schon eine starke Fanszene“ lobte Torhüter Jan-Philipp Hilbert den Auftritt der Heimzuschauer, während Spielertrainer Sven Keck anmerkte: „So macht Handballspielen Spaß.“ Von Beginn an merkte man den Clauertstädtern die Freude am Spiel an, nach einer 3:1-Gästeführung gestalteten die Blau-Weißen die Partie offen. Es entwickelte sich ein dem Tabellenstand würdiges Spitzenspiel, welches beim Stand von 14:12 in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause schienen den Trebbinern wie in den Vorwochen die Felle davon zu schwimmen, denn die Mittelmärker zogen auf 17:12 davon. „Wir sind dann aber ruhig geblieben und haben eine sehr stabile 6:0-Abwehr gespielt“ freute sich der auf der Rückraum-Mitte-Position aushelfende Keck, „das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Ein Extralob erhielt Torhüter Hilbert, der aufbauend auf der guten Abwehr abermals eine starke Leistung zeigte und einen großen Teil dazu beitrug, dass der SC wieder zum 17:17 ausglich.

Neben Torsten Wagner (5/1) gelang es in dieser Phase insbesondere dem SC-Rechtsaußen und Toptorschützen David Müller (6 Tore), den Vorsprung abermals auf zwei Tore zu erhöhen (21:19). Nach einer strittigen Schiedsrichter-Entscheidung auf Stürmerfoul im Wusterwitzer Angriff hielt die SC-Sieben ihren Zwei-Tore-Vorsprung, der letztendlich zum 24:23-Auswärtserfolg genügen sollte. „Da war auch das Glück auf unserer Seite in der Schlussphase“ kommentierte Sven Keck den streitbaren Pfiff, während Linksaußen Dustin Emmermacher den guten Teamgeist lobte: „Das hat gerade zum Schluss den Ausschlag gegeben.“

Auch die SC-Frauen haben ein achtbares Ergebnis eingefahren: Auswärts beim Tabellenvierten HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II unterlagen die Trebbinerinnen mit 22:26 und damit so knapp wie noch nie gegen den Lokalrivalen. Bisher hatten die SC-Damen immer Niederlagen mit deutlich zweistelliger Differenz gegen die HSG einstecken müssen. Nach einem Auswärtsspiel am Freitagabend in Wünsdorf (20:30 Uhr) empfangen die Damen zum Jahresabschluss (17.12., 16 Uhr) den Tabellenführer Teltow/Ruhlsdorf II.

Es spielten (Männer): Hilbert; Kahle (1), Wagner (5/1), Müller (6), Pfaender (3), Kroop (2), Keck (3/1), Emmermacher (2), Frank (2)


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